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Das Kunstforum Weil der Stadt präsentiert mit Michel Loth nun einen Künstler aus der Partnerstadt Riquewihr. Mitglieder des Vorstands, darunter die Vorsitzende Silvia Tanczos-Lückge, hatten im vergangenen Jahr an einer regionalen Ausstellung im Schloss teilgenommen, dort den Künstler und seine Arbeiten kennengelernt und auch sein Atelier besucht. Loth wurde 1953 in Lothringen geboren. In seinem Katalog ist zu lesen: „Michel Loth wurde im lothringischen Saint-Avold ein erstes Mal geboren. Denn seither wird er mit jedem Bild, das seine Staffelei verlässt, aufs Neue geboren. Er war Kunsttischler, ehe er zu malen begann. M. Loth ist Autodidakt, er hat sich allein, auch auf Reisen weiter entwickelt. Pastelle, Kohlezeichnungen, viele Portraits, Akte und die Gemälde, die sich aus der Tube heraus materialisieren. Diese sind mit ihren leuchtenden Farben in seinem Schaffen vorherrschend geworden und werden auch in der Ausstellung in Weil der Stadt gezeigt werden. Was unser Auge wahrnimmt, ist nur der äußere Schein der Dinge. Loths Blick reicht hinter das Vordergründige. Er nimmt Prozesse wahr, die unter der Oberfläche ablaufen: die dynamische Verwandlung des Urstoffes, der in immer neue Formen drängt. Hitze, Kälte, Flüssiges, Erstarrtes spiegelt die Gesetzlichkeit kosmischer Prozesse und verdichtet sich in Tableaus von ästhetischer Strahlkraft. Meist steht als Titel nur 'Huile sur toile' (Öl auf Leinwand). Der Betrachter kann es selbst für sich benennen." Beim Besuch in Riquewihr, wo er sein Atelier hat und auch eine Galerie betreibt, haben diese Arbeiten den Besuchern des Kunstforums gefallen. Nun werden seine strahlenden Bilder unter dem Titel „Emotions et nature“ in der Wendelinskapelle gezeigt.
Kunst und Wein: 6. Dezember 2025, 18.00 Uhr mit Weinen aus Riquewihr!
Wem noch die entscheidende Überraschung unter dem Weihnachtsbaum fehlt: nur noch bis Sonntag kann man in der Wendelinskapelle die groß- und kleinformatigen Ölgemälde des Riquewihrer Künstlers sehen und erstehen. Die kleinen und großen Abstraktionen gehen von Landschaften und Natureindrücken aus. Michel Loth drückt die Farbe aus der Tube direkt auf den Malgrund. Er tupft, spritzt, kratzt und schabt bis das Ergebnis stimmt, jedoch nie länger als ein Tag und immer ohne Titel. Das Ergebnis ist häufig berauschend, gerne gleißt und beißt die Farbe und manchmal sind die Bilder schwarz. Lange Jahre wohnte und arbeitete Loth auf La Réunion im Indischen Ozean und stellte in Paris, New York und Tokio aus. Heute trifft man den 1953 Geborenen häufiger in seiner Galerie in der Altstadt des hübschen Städtchens Riquewihr… oder eben in der Wendelinskapelle von Weil der Stadt. Das Kunstforum lädt am Samstag 6.12. um 18 Uhr zu „Kunst und Wein“ein inmitten der Gemälde! Der ehemalige Bürgermeister der Partnerstadt Michou Baumann stellt Weine von Hugel & Fils vor, einer der führenden Weinerzeuger des Elsass. Am Sonntag 7. Dezember um 16.00 Uhr Finissage mit „Kunst im Gespräch“, der Künstler ist anwesend. Ausstellungsdauer: 16.11-7.12.2025, offen Fr 16-19 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr.
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