Kunst Forum Weil der Stadt

 

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Christofer Kochs

Resonanzboden, Bilder & Skulpturen

18.9 - 9.10.2016

    v.l.: Ottnad, Kochs, Widmaier, Schlotter (Begrüßung) / Grußworte der 1. Beigeordneten

            In ihrem Grußwort für die Stadt zur Vernissage „Resonanzboden“ mit Christofer Kochs zeigte sich Bürgermeister-Beigeordnete Frau Widmaier erstaunt über die Präsenz eines Künstlers hier in der Wendelinskapelle, der eben erst noch in Amsterdam, Frankfurt und München gezeigt wurde, lobte dabei das große Engagement des Kunstforums für Weil der Stadt und wünschte der Ausstellung „ganz viele positive Rückmeldungen“! Anstelle einer Einführungsrede entwickelte Clemens Ottnad vom Künstlerbund Baden Württemberg ein lockeres, gleichwohl fundiertes Gespräch mit dem Künstler: „Wir teilen ja gern in Rubriken ein, denken in Genres – bist Du nun Maler oder Zeichner, Bildhauer, Druckgrafiker, Musiker, Erzähler, Entertainer – oder gleich alles zusammen?“ Er komme eigentlich von der Musik her, habe sich aber schließlich für die Bildende Kunst entschieden Und es gäbe ja auch viele Übereinstimmungen, Vergleichbares in beiden Bereichen: Farbton/Tonfarbe, Rhythmus, Komposition... – „wichtig ist immer die Resonanz, also dass etwas beim Betrachter oder Zuhörer angestoßen, berührt wird!“

 

Inmitten der Ausstellung „Resonanzboden“ von Christofer Kochs fand am 21.9. der 2. Teil der Vortragsreihe „Die Faszination des Zufalls als Schnittstelle zwischen Kunst und Naturwissenschaft“ statt, diesmal mit Dr. Marko Burghard vom Max-Planck-Institut Stuttgart. 5/4-Stunden locker-freie Rede mit technisch hochwertigem und höchst interessantem Bildmaterial durfte verkostet, nicht alles konnte sofort verdaut werden. Der Physiker sprach von der Vorhersagbarkeit und Berechenbarkeit der Planetenbahnen, streifte Keplers astronomische Erkenntnisse und Jakob Bernoums Wahrscheinlichkeitsberechnungen, Poincarés Dreikörperproblem, mögliche Grenzen des Quanten-Zufalls und vieles mehr, um schließlich philosophisch resümieren zu können: „Letztlich sind doch alle meine Handlungen einzigartig – und dies erkennen zu können, ist die Fähigkeit, glücklich zu sein!“ Dankbar-gelöste Stimmung in der vollbesetzen Wendelinskapelle, nur Prof. Fischer merkt noch an, dass Einstein in seinem Brief an Max Born nicht von Gott sprach, vielmehr metaphorisch: „Der Alte würfelt nicht!“

 

Und nebenan im Kunstmuseum in Stuttgart:

 

Eine andere Welt in Simmozheim: Ausstellung von Vorstandsmitglied Veronika Schlotter!